Interoperabilität
- Dr. Stefan Sauermann, Forschungsprojekt Healthy Interoperability, Fachhochschule Technikum Wien
- Dipl.-Ing. Ferenc Gerbovics, Forschungsprojekt Healthy Interoperability, Fachhochschule Technikum Wien
- FH-Prof. Alexander Mense, Fachhochschule Technikum Wien
- Armin Blaha, Geschäftsführer Spantec GmbH
Zielgruppe
Zielgruppe des Workshops sind alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der eHealth2011 Tagung ohne spezielle Vorkenntnisse (insbesondere Berufsanfänger, Projektmanager, Ärzte und Medizininformatiker) und alle weiteren Interessierten, die einen Einblick in die aktuellen Möglichkeiten der Interoperabilität von medizinischen Sensornetzen und medizinischen Geräten erhalten möchten.
Ziel
Ziel des Workshops ist die praktische Demonstration der Anwendungsmöglichkeiten von Telemedizin-, Telemonitoring- und Ambient Assisted Living-Technologien, sowie einen Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen der nahen Zukunft zu geben.
Agenda
Einführung in die Thematik der Interoperabilität (10 Min)
Zum Verständnis der Notwendigkeit von Interoperabilität in der Medizin und Heimanwendung erfolgt eine kurze Einführung in die Thematik.
Vorführung: Telemedizinnetzwerk mit ANT+ Technologie, Spantec GmbH (30 Min)
Die Telemedizin Lösung i-Residence ermöglicht die Erfassung, Darstellung und Auswertung von medizinischen Werten für den Endkunden. Sturzalarm, Blutdruck, Blutzucker und Gewicht werden voll automatisch vom System aufgenommen und an einen Computer oder ein Mobiltelefon weitergeleitet. Die flexible Telemedizin Lösung von i-Residence wurde bereits an Lösungen von Drittanbietern (Roche, Care Center - Gibodat, Schrack Seconet, Tyco Fire & Integrated Solutions AG, ...) angebunden.
Ermöglicht wird dies durch ein Telemedizinnetzwerk namens SWARM (Smart Wireless Adaptive Relays Methods) unter Verwendung der Funktechnologie ANT. SWARM-fähige Geräte (Relais und Bridges) erzeugen dabei ein flächendeckendes ANT-Netzwerk und ermöglichen die Datenübertragung von ANT+ und ANT-FS-fähigen Medizin- und Sportgeräten.
Vorführung: Telemonitoringsystem "Health Data Hub", Forschungsprojekt Healthy Interoperability, FH Technikum Wien (30 Min)
Bei dieser Vorführung werden die Ergebnisse der aktuellen Entwicklung eines tragbaren Telemonitoring Prototyps aufgezeigt. Der Prototyp ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet welche Informationen über Not-Situationen und Abweichungen von regulären Tagesabläufen der tragenden Person bereitstellen können. Mit dieser Entwicklung wird erreicht automatisch und situationsgerecht auf Notfälle reagieren zu können, wenn die betroffene Person nicht mehr handlungsfähig ist (z.B. Bewusstlosigkeit). Die Kommunikation mit der erweiterten Infrastruktur (Mobiler Android-basierter Server, Spantec Sensornetzwerk, Healthy Interoperability Framework) zur Datenspeicherung und -verarbeitung erfolgt mittels ANT+ sowie Bluetooth.
Es werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Prototyps mit den erwähnten Infrastrukturkomponenten dargestellt.
Verständnisfragen und Erfahrungsaustausch (10 Min)
Zum Abschluss des Workshops werden offene Fragen geklärt und der Erfahrungsaustausch angeregt.