Workshop 1
eHealth und Telemedizin 2010
OA Dr. Peter Sögner MAS, MSc (ASSTeH)
Teilnehmende Ärzte erhalten für den Besuch
des Workshops fünf Punkte im Rahmen des
Diplom Fortbildungs Programms
der
Akademie der Ärzte angerechnet.
Update aus einzelnen Bereichen der österreichischen Telemedizin und eHealth für verschiedene Gesundheitsdienstleister in österreich.
Themen und Referenten
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Telemedizin und eHealth in österreich - Theroie und Praxis?
OA Dr. Peter Sögner MAS, MSc
Präsident der ASSTeH, Leiter AK7 Telemedizin der öÄK und eHI, Department für Radiologie LKI und MUI, geschäftsführender Gesellschafter der consult4Value GmbH -
Telemeizinsche Nachsorge von kardiologischen Rhythmus-Implantaten
OÄ Dr. Karin Thudt
LK St. Pölten - 3. Medizinische Abteilung -
Herausforderungen an die übergreifende Informationssicherheitsarchitektur im Gesundheitswesen
Ing. Franz Hoheiser-Pförtner MSc
Wiener KAV, Techn. PL ELGA-ISMS -
Teleradiologie 2010 in österreich
Primar Dr. Hans Mosser
Leiter des Inst. für Radiologie des LK Krems, Leiter der AG eHealth der österreichsichen Röntgengesellscahft -
Teledermatologie 2010 in österreich
Prof. Dr. Michael Binder
MUW - Universitätsklinik für Dermatologie -
eHealth & eLearning: Methoden der Information, Kommunikation und des Lernens
Prof.Dr. Peter Pokieser
Leiter der Medical Media Services MUW
Aus den Vortragsinhalten
Peter Sögner: Was hat sich seit 2009 für einzelne Gesundheitsberufe in österreich in den Bereichen Telemedizin und eHealth geändert? Ist Telemedizin und eHhealth in österreich heute bereits Realität? In welchem medizinischen, rechtlichen und technischen Rahmen können wir uns aktuell bewegen? Aktueller Überblick über die verschiedenen Aktivitäten in diesen Bereichen für die unterschiedlichen Berufsgruppen, insbesondere in den Bereichen Telekardiologie, Teleradiologie, Teledermatologie, Telemonitoring, Sicherheitstechnologien für eHealth und Telemedizin in österreich.
Karin Thudt: Einer immer größer werdenden Patientenanzahl mit kardiologischen Rhythmusimplantaten und dementsprechendem Nachsorgebedarf steht eine im besten Fall stagnierende Spitalsinfrastruktur gegenüber, was zu einer überbordung der Ambulanzen führt. Telemedizinische Nachsorge entlastet diese Strukturen von Besuchen, bei denen lediglich eine einwandfreie Funktion des Implantates festgestellt wird und befreit die Patienten von unnötigen, oft langen Fahrten in das betreuende Krankenhaus.
Franz Hoheiser-Pförtner: Durch nationale und europäische Gesetze wird eine abgestimmte Vorgangsweise immer wichtiger. Die Informationssicherheitsarchitektur dient dazu, einen sicheren angemessen anwendbaren Prozess für den Betrieb E-Health Anwendungen zu schaffen. Dabei ist die gesamtheitliche, übergreifende Verarbeitungskette sicherzustellen.
Peter Pokieser: eLearning bedeutet das Lernen, welches durch die Werkzeuge der Informationstechnologie unterstützt wird. Wichtige medizinische Inhalte, welche der Prävention, der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von PatientInnen dienen, müssen allen Bevölkerungs- und Altersgruppen angeboten werden. eLearning bietet ein großes Spektrum an Werkzeugen, welche den Prozess der Information, der Kommunikation und des Lernens nachhaltig unterstützen können. Die äußerst rasche Entwicklung des eLearnings und insbesondere bereits etablierte Anwendungen müssen in den Aufbau entsprechender eHealth- Services integriert werden.
Live-Demonstration internationaler bestehender Telemedizinanwendungen in Kleingruppen
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Teleradiologie in Niederösterreich
Primar Hans Mosser
und HCS -
Telemonitoring am Beispiel der Telekardiologie
Prof. Harald Korb
Vitaphone -
Telemonitoring - regionale Gesundheitsvorsorge
Mag. Silvia Schweinzer/ Amann
PCS -
Elearning am Beispiel des Unifiedpatient
Prof. Dr. Peter Pokieser
MUW -
Elicard - Homemonitoring von Herzinsuffizienz-Patienten am Allgemeinen Krankenhaus der Elisabethinen in Linz
Jürgen Messmer
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Live-Demonstration nationaler und internationaler bestehender Telemedizinanwendungen in Kleingruppen (10 bis max. 15). Teilnehmer haben im Zeitraum zwischen 11:00 bis 12:40 in Kurzpräsentationen von ca. 15 Minunten die Möglichkeit sich bei einem medizinischem Ansprechpartner und Firmenvertretern anhand eines konkreten medizinschen Fallbeispiels über die derzeit bereits in der Routine befindlichen Systeme zu informieren. Danach wandert man zur nächsten Präsenation. Dieser 2.te Teil des Workshops 1 wird in Koorperation mit dem Workshop 6 - Interoperability durchgeführt. Den einzelnen Teilnehmer wird auch ermöglicht, die dort gezeigten normkonformen Interoperabilitäsbeispiele aus erster Hand erklärt zu bekommen.