

Workshop 4
Von der Prävention bis zur Langzeitpflege
IKT-gestützte Lösungen zur Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen im häuslichen Umfeld
Gerda Geyer (FFG)
Das Ambient Assisted Living Joint Programme (AAL JP) und das nationale österreichische Programm benefit zielen darauf ab, die Lebensqualität älterer Menschen auf der Basis von IKT-gestützten Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen.
Das Potenzial ist groß, die möglichen Anwendungsbereiche sind breit gestreut. Jedoch: Ältere Menschen sind nach wie vor weitaus weniger vertraut mit der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien als andere Altersgruppen. Dies kann sich als Nachteil erweisen, wenn etwa der Anschluss an moderne Kommunikationsmöglichkeiten oder Services verloren geht oder die Teilhabe an manchen Bereichen gesellschaftlichen Lebens unmöglich wird. IKT-gestützte Lösungen können für die Aufrechterhaltung und Ausweitung der individuellen Kontakte ebenso verwendet werden wie z.B. für die Unterstützung der Aufrechterhaltung einer möglichst guten Wohnraumqualität oder zur Erhaltung bzw. Verbesserung des Gesundheitszustandes etc.
IKT-gestützte Lösungen können zur Erhöhung der Lebensqualität der großen Anzahl an (weitgehend) gesunden älteren Menschen ebenso beitragen wie für pflegebedürftige Personen. Besonders wichtig für zweitere Gruppe erscheint es jedoch, möglichst frühzeitig Vertrautheit mit derartigen Produkten und Dienstleistungen zu gewinnen. Durch ein frühzeitiges Benutzen neuer Technologien und die dadurch mögliche laufende Begleitung im Prozess des Älterwerdens könnte man manche gesundheitliche Verschlechterung verhindern bzw. erst zu einem späteren Zeitpunkt auftreten lassen.
Im Workshop wollen wir das Potenzial IKT-gestützter Lösungen über den Alterungsprozess hinweg sowie verschiedene Bedarfslagen diskutieren.
Moderation:
Dr. Gerda Geyer
österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
SprecherInnen:
- Dr. Mario Drobics - AIT - Austrian Institute of Technology GmbH
IKT-gestützte Lösungen für ältere Menschen zum Mitwachsen und Mitaltern - illustriert am Beispiel Lebensstil und Gesundheitsmanagement - Mag. Anneliese Lilgenau - Universität Wien
Potenzial für die Erhöhung der Lebensqualität bei älteren Menschen mit Risikofaktoren und chronischen Erkrankungen - Prof. Dr. Michael Lawo - TZI Bremen
BenutzerInnenschnittstellen für ältere Menschen: Barrieren und Potenzial - Bernd Eisiniger - Brigitte Eisinger - Consultants for IT & telecommunication,
Hans Schnait - coop50plus
Was wollen/brauchen ältere EndanwenderInnen?